
Hintergrund und Notwendigkeit für das Gesamtprojekt
ELLA war eine gemeinsame Initiative von 22 nationalen, regionalen und lokalen Partnern. Es war als ein zentrales Schlüsselprojekt beim zweiten Aufruf in INTERREG CADSES durch die Partner aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Polen, Österreich und Ungarn einzustufen.
Das INTERREG ELLA Projekt wurde unmittelbar nach der Elbe-Überflutung 2002 ins Leben gerufen. Alle Raumordnungs-Behörden im Elbegebiet standen gewaltigen Schwierigkeiten gegenüber, mit den akuten Problemen des Wiederaufbaus und der Schadenskompensation fertig zu werden. Zur gleichen Zeit wurde offensichtlich, dass es notwendig ist, eine langfristige Strategie für eine nachhaltige Vorsorge im Hochwassermanagement für das Elbe-Stromgebiet zu entwickeln.
Die EU-Raumordnungspolitik von 1999, die UN-Konvention von 2000, die Berlin Konferenz von 2002, die Budapest Initiative von 2002 und andere haben sehr deutlich ausgedrückt, dass die transnationale Kooperation im Bereich Raumordnung die einzige Möglichkeit ist, reale Verbesserungen im Umdenken, in Strategien, in Langzeitwirkungen und im nachhaltigen Hochwassermanagement zu erzielen.
Dieser Konsens, begleitet von den gewaltigen, aktuellen Problemen, bilden einen sehr klaren, dynamischen Ausgangspunkt! Da regionale Probleme zu groß und die Budgets zu niedrig sind sowie ein entsprechender gesetzlicher Rahmen nicht existiert, können nur mit Unterstützung der INTERREG Programme ausreichend Impulse gegeben werden, um mit der dringend benötigten Kooperation zu beginnen. Daher wurde ein enormer Nutzen durch dieses INTERREG Projekt erreicht.
Alle beteiligten Regionen müssen die Probleme des Hochwasserrisikos bewältigen, wie sich beim Hochwasser im August 2002 gezeigt hat. 
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 Panoramabild Hochwasser in Radob
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